UMGESTALTUNG POSTKNOTEN / ERNST-SCHNEIDER-STRAßE

Der Postknoten bezeichnet die Kreuzung zwischen Lorscher Straße und Ludwigstraße, an der auch die Fußgängerzone endet bzw. anfängt. Er ist stark vom Autoverkehr frequentiert, besitzt jedoch gute Voraussetzungen zur Aufwertung. Die breiten Bürgersteige würden mit einer einheitlichen Neupflasterung die Großzügigkeit des Bereiches betonen. Großkronige Bäume als Ersatz für die kleinen Pflanzkübel können zu einem wesentlich „grüneren“ Gesamteindruck verhelfen. Das denkmalgeschützte Gebäude Ernst-Schneider-Straße 2 und das Postgebäude sorgen für eine hochwertige Randbebauung.
Sie bilden außerdem einen prägnanten Eingang in die Ernst-Schneider-Straße. Diese besitzt keine direkte Anbindung an den Postknoten, da sie nur aus westlicher Richtung befahrbar ist und beim Postgebäude als Sackgasse endet. Die breite Fahrbahn steht hinsichtlich ihrer geringen Verkehrsbelastung in keinem passenden Verhältnis zu dem schmalen Gehweg. Der gesamte Bereich bis zur Straße „An der Krone“ weist zahlreiche unterschiedliche Beläge auf und soll zukünftig einheitlich gestaltet werden.
Im weiteren Verlauf wird die Straße vom parallel verlaufenden Stadtbach flankiert. Dieser verläuft allerdings unterhalb der Straße und ist aufgrund des dichten Bewuchses nur sehr eingeschränkt wahrnehmbar. Die Planungen sehen daher vor, die Bepflanzung zurückzuschneiden oder durch niedriger wachsende Pflanzen zu ersetzen. An einigen Stellen könnten auch Aufenthaltsflächen wie beispielsweise Sitzstufen oder Plattformen eingefügt werden. Im Bereich der Längsparkplätze soll außerdem eine zusätzliche gepflanzte Baumreihe für eine Aufwertung sorgen.