STADTUMBAU


Der demografische Wandel in Verbindung mit dem wirtschaftlichen Strukturwandel stellt in ganz Deutschland die Städte und Gemeinden vor neue Herausforderungen.
In Hessen ist vor allem der Norden betroffen, aber auch Südhessen stellt sich den Anforderungen. Gebäudeleerstand und eine zurückgehende Auslastung der Infrastruktur sind Beispiele der bereits begonnenen und sich künftig verstärkenden Entwicklung.
Gleichzeitig wollen jedoch die Bewohner die gewohnten Dienstleistungen, kulturellen, sportlichen und gesellschaftlichen Angebote weiter in Anspruch nehmen. Aber können sich das die Städte und Gemeinden noch leisten?

Diese Herausforderung lässt sich nur durch gemeinsame, interkommunal abgestimmte Stadtentwicklung lösen. Vielfach haben Ad-hoc-Entscheidungen ohne Einbindung in ein Gesamtkonzept fatale unvorhersehbare Folgen für die Stadtentwicklung zur Folge gehabt.
Daher hat sich Heppenheim mit den Kommunen Bensheim, Einhausen, Lautertal, Lorch und Zwingenberg im Förderprogramm „Stadtumbau in Hessen“ zusammengeschlossen.

In einem ersten Schritt wurden die vier nachfolgenden Handlungsfelder erarbeitet, für die es anschließend gemeinsame Maßnahmen zu entwickeln galt:

  • Tourismus und Freizeit
  • Versorgung und Einzelhandel
  • Verkehr und technische Infrastruktur
  • Abgestimmte Flächenentwicklung

Bei der Erarbeitung der einzelnen Maßnahmen stand besonders die Schaffung von Impulsprojekten im Vordergrund. Sie sollen nicht nur eine Verbesserung der Qualität der unmittelbaren Umgebung, sondern auch des weiteren Umfelds nach sich ziehen. Sie sollen nicht allein der Erhaltung oder Erneuerung von Gebäudesubstanz an sich dienen, sondern eine darüber hinausgehende ausstrahlende funktionale Wirkung in dem Sinne haben, dass weitere Maßnahmen – insbesondere auch von privaten Bauherren – angeregt werden und folgen.